Geheimdienst Ihrer Monstrosität. Ich komme durch die Hintertüre. Auch wenn Oberbefehlshaberin Merkel an der Vordertüre noch das letzte Scheingefecht ficht, ich bin eigentlich schon da.

Als echter Bond bin ich ein Schuldschein. Ich bin für Geld zu haben, und bringe Zinsen. Als Schuldschein liebe ich das Risiko, es bringt satte Zinsen. Deutsche Bonds sind Feiglinge, sie verdienen keinen Zins. Italienische Cousins sind da schon mutiger. Und griechische Vettern sind einfach herrlich verrückt.

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Die neue Software Alice 5.0 zeigt Dir, wo’s lang geht. Und, ob es lang geht. Reality Mining des kleinen Fernsehspiels bringt mit einer kleinen Fiktion eine grosse, verstörende Vision.

Es ist ja nicht so, dass ich danach suchen würde, im Gegenteil. Aber irgendwie stolpert man da dann doch so rein, per Fernbedienung, in ein verstörendes Gemälde unserer Zukunft [1]. In eine clever gemachte Doku-Fiktion – Anlass genug, etwas nachdenklich zu werden. Den Rest des Beitrags lesen »

Nach einem Sinn-vollen Vorstoss wehren sich Politik und Experten vehement gegen Andeutungen zum Ausstieg Griechenlands aus der Euro-Zone. Wieso eigentlich? Ist ein langer, schmerzvoller Tod jetzt der Schönere?

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Kostas, der Grieche fast-gegenüber, der sich seit 20 Jahren irgendwie durchwurstelt, fragte mich neulich: „Wieso regen sich eigentlich alle so auf?  Das ist einfach griechische Mentalität.“ Ich antwortete: „Mein Freund, sieh es mal so:“

Griechenland ist die Spitze eines Eisberges. Die Staatsverschuldung der unter Wasser liegenden Teile, grob: Südeuropa, verhält sich ähnlich und auch die Probleme sind ähnlich. Wenn man einen Kredit beantragt – nichts anderes sind Staatsschulden – muß man sich fragen lassen: wie man damit wirtschaften will, wie man sie zurückzuzahlen gedenkt, wie zuverlässig man das bisher tat, und was man für Sicherheiten bietet. Das ist logisch und vernünftig. So eine Bonitätsprüfung gibt es bei jedem Kredit, es sei denn man geht zu einem Kredithai. Der bricht einem dann halt die Knochen, wenn’s nicht klappt.

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Kalinichta

April 24, 2010

Zur Kasse bitte. Ich bezahlte neulich 25 Euro beim Griechen – für ein zwei-Personen Zechgelage, welches in den letzten zwei Jahren seinesgleichen suchte. So billig komme ich aber wohl nicht mehr davon: Laßt uns Griechenland helfen – oder „Vom Schmerz, Recht zu haben (2)“.

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In der Wirtschaft

April 20, 2010

Angeregt durch einen missglückten Aufriss rückt die nächste Wirtschaftskrise wieder ins Blickfeld.

Halleluja, gestern war ich aber rotzvoll. Dabei hatte es ganz harmlos angefangen. Ich begegnete meiner viel zu hübschen, viel zu jungen Nachbarin (22) auf dem Weg zum Zigarettenautomat. Aus einem kurzen Plausch entwickelte ich eine spontane Einladung auf ein Bier. Eines wohlgemerkt.

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